Newsletter Kiesewetter kompakt Sonderausgabe 1/2017

Persönliche Notizen – Wahlkreis und Land

Persönliche Notizen – Wahlkreis und Land

Mit dieser Sonderausgabe des Kiesewetter Kompakt möchte ich Ihnen gerne von den letzten Wahlkreiswochen im vergangenen Jahr berichten.

Nach der letzten Sitzungswoche im Jahr 2016 erwarteten mich zwei spannende Wahlkreiswochen, die insbesondere von den traditionellen Weihnachtsbesuchen geprägt waren.  

Am Montag, 19. Dezember, fand eine weitere "Tour des Zusammenhalts" in der Memminger Wanne in Giengen statt. Bei eisigen Temperaturen ging ich von Haustür zu Haustür und suchte das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern.

Am Abend traf ich mich mit Pfarrer Dr. Kummer und einigen Bürgern zum Gespräch im Jugendzentrum der Memminger Wanne. Neben allgemeinen Fragen zur Innen- und Außenpolitik in Deutschland ging es insbesondere um Fördermöglichkeiten für das Jugendzentrum und die Stimmung in der Memminger Wanne. 

Auch am nächsten Tag durfte ich mich auf eine Diskussion mit zahlreichen Jugendlichen freuen. Über 60 Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen des Ostalb-Gymnasiums in Bopfingen informierte ich über meine Arbeit als Bundestagsabgeordneter in Berlin. Im Mittelpunkt der Diskussion stand zunächst jedoch der Terroranschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt. Hier beschäftigten die Schüler etliche Fragen. Aber auch Syrien, Türkei und regionale Anliegen waren Themen, die die Schülerinnen und Schüler bewegten.

Anschließend machte ich mich auf zur zweiten Runde der „Tour des Zusammenhalts“. Dieses Mal ging es straßenweise durch Bopfingen. Mit großartiger Unterstützung der Bopfinger Fraktionsvorsitzenden Gisela Knobloch ging es u.a. von Haustür zu Haustür in der Mozartstraße, dem Postweg und den Wöhrwiesen.

Abends besuchte ich einen Landwirt auf seinem Hof in Seitsberg. Gemeinsam besprachen wir die aktuellen Schwierigkeiten unabhängig vom Milchpreis, denen sich Landwirte im ländlichen Raum zunehmend ausgesetzt sehen. Ein aufschlussreiches Gespräch mit einigen wichtigen und klaren Gedanken.

Am Mittwoch begannen meine traditionellen Weihnachtsbesuche im Wahlkreis. Gemeinsam mit Dr. Inge Gräßle MdEP besuchte ich die Polizei in Heidenheim. Markus Deuter, Leiter des Polizeireviers, empfing uns auf seinem Revier und gab uns eine ausführliche Einführung in die aktuellen Aufgaben und Abläufe der Polizei in Heidenheim. Ich war sehr dankbar für die klaren Ausführungen über die Schwierigkeiten, vertretbare Schichtstärken zu ermöglichen und erhielt auch Einblicke in die aus meiner Sicht ziemlich marode Infrastruktur des Reviergebäudes. Ich habe hohen Respekt vom Willen und der Leistungsfähigkeit unserer Polizei unter den vorgefundenen Rahmenbedingungen!

Anschließend empfing uns die Redaktion der Wochenzeitung Heidenheim. Mit Maike Wagner, Leiterin der Redaktion, tauschten wir uns über die aktuellen Themen der Region aus, insbesondere ging es um die regionale Infrastruktur und bundespolitische Themen auch außerhalb der Flüchtlingsfragen wie Digitalisierung, Rentensicherheit, Arbeitsplatzentwicklung etc.

Mittags stand dann ein Gespräch mit der Caritas Heidenheim auf dem Programm. Während einer Führung durch die Gebäude besprach ich mit dem Fachleiter für Soziale Hilfen, Markus Mengemann, akute Brennpunkte der Caritas. Anschließend folgte ein gemeinsamer Besuch der Clearingstelle für unbegleitete minderjährige Ausländer (UMAs). Die jungen Flüchtlinge berichteten in teilweise doch recht gutem Deutsch von den Sorgen um ihre Familien, die Komplikationen beim Familiennachzug und der großartigen Hilfe, die sie hier bekommen. Bewegend waren die Begegnungen mit zwei 18-jährigen Afghanen, die vor ihren talibannahen Familien flohen und nun jedoch wieder abgeschoben werden sollen und einem 15-jährigen Somali, dem wohl seine Familie etwas von Deutschland vorgeträumt hat, obwohl er zurecht lieber bei seiner Mutter geblieben wäre.

Im Anschluss hatten Dr. Gräßle MdEP und ich ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der Freundeskreise Asyl im Landkreis Heidenheim ins Restaurant Jack´s eingeladen. Im Mittelpunkt unseres Gesprächs standen die vielen Herausforderungen in der Arbeit mit Flüchtlingen, aktuelle Entwicklungen in der Flüchtlingspolitik sowie mögliche Änderungen im Asylrecht. Die Ehrenämtler berichteten von einigen Herausforderungen bei Antragsstellung und Bearbeitungen durch das BAMF. Diskutiert wurden auch Schwierigkeiten bei den Arbeitsprogrammen für Flüchtlinge und Asylbewerber. Ich habe sehr viele wichtige Anregungen und einige Hausaufgaben mitbekommen. An dieser Stelle danke ich den Helferinnen und Helfern sehr herzlich für ihren unermüdlichen Einsatz!

Der letzte Termin des Tages fand bei der Freiwilligen Feuerwehr Heidenheim statt. Rainer Spahr, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Heidenheim, empfing mich gemeinsam mit Uli Steeger, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Heidenheim und Oberbürgermeister Bernhard Ilg. Herr Spahr berichtete insbesondere von der guten Zusammenarbeit mit der Stadt und den Nachwuchssorgen der Feuewehr. Ich lobte von Herzen das Engagement unserer Freiwilligen Feuerwehr und berichtete von meinen Eindrücken bei zahlreichen Besuchen sowie über die Absicht des Bundes, den Freiwilligendienst deutlich auszuweiten und entsprechende Anreize zu geben.

Am Donnerstag ging es dann gemeinsam mit Winfried Mack MdL mit den traditionellen Weihnachtsbesuchen in Aalen und Ellwangen weiter. Nachdem wir kurz bei der Einweihung des ersten Elektrobusses der OVA auf dem Bahnhof in Aalen waren, empfing uns der Revierleiter der Polizei Aalen, Herr Tellbach mit einigen Polizistinnen und Polizisten, mit denen wir wichtige sicherheitspolitische Fragen klären konnten.

Beim anschließenden traditionellen Redaktionsbesuch der Schwäbischen Post in Aalen, standen insbesondere regionale Themen auf dem Programm.

Bei einem Rundgang mit Georg Löwenthal auf dem Weihnachtsmarkt in Aalen hatten wir mittags die Möglichkeit, die vielfältigen und aufwendigen Stände zu besuchen. Vorweihnachtliche Stimmung und eine gemütliche Atmosphäre baten Raum für Begegnungen und gute Gespräche.  

Anschließend standen die Besuche von zwei weiteren sozialen Einrichtungen auf der Agenda. Der Bezirksgeschäftsführer der Malteser Aalen, Herr Felgenhauer, begrüßte uns nachmittags mit Herrn Dr. Schiele und Herrn von Thannhausen in seiner Geschäftsstelle. Dort informierte er uns über die vielfältigen Aufgaben der Malteser, zu denen unter anderem die Erste Hilfe-Ausbildung, Rettungsdienst, Notfallvorsorge und Katastrophenschutz sowie die Jugendarbeit gehören.

Bei den Johannitern in Aalen ließen wir traditionell den Tag ausklingen. Friedrich Krebs, Regionalvorstand, informierte uns mit seinem Team in gemütlicher Runde über die aktuellen Themen und Herausforderungen der Johanniter. Auch an dieser Stelle möchte ich allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für Ihren Dienst an unserer Gesellschaft danken. 

 

Der Freitag begann für Winfried Mack MdL und mich mit einem Leberkäs-Frühstück bei der Polizei Ellwangen. Neben dem Revierleiter Leonhard Schenk waren auch Oberbürgermeister Karl Hilsenbek und Bürgermeister Volker Grab und so viele Polizisten anwesend wie nie zuvor. Die Polizei berichtete von den Herausforderungen auch insbesondere in Hinblick auf die LEA Ellwangen und die geringe Personaldichte. Das Team dort macht wirklich das Beste aus der schwierigen Lage.

Anschließend besuchten wir den DRK-Kreisverband Aalen. Kreisgeschäftsführer Matthias Wagner gab uns mit seinem Team einen aktuellen Lagebericht über die Situation der Pflegeheime und des FSJ.

Der traditionelle Redaktionsbesuch der Aalener Nachrichten stand anschließend auf dem Programm. Auch hier dominierten lokale und regionale Themen das Gespräch. Einen Artikel über den Besuch finden Sie hier.

Der letzte Termin anlässlich der traditionellen Weihnachtsbesuche an diesem Tag, fand nachmittags in der Caritas Wohnungslosenhilfe Aalen statt. Der Leiter der Wohnungslosenhilfe, Wolfgang Lohner informierte uns über die Abläufe in der Wohnungshilfe und die aktuell sehr großen Herausforderungen aufgrund fehlender Sozialwohnungen in Aalen. So war es erfreulich von den beabsichtigten Neubauten einschließlich Unterkünften der Caritas zu hören. Es war ein sehr tiefgründiges Gespräch.

Abends feierte der JU Kreisverband Ostalb seine traditionelle Weihnachtsfeier, dieses Mal im Bürgerhaus Elchingen. Es war ein toller Abschluss des Tages mit guten Gesprächen!

Am 24. Dezember schaute ich noch kurz bei den Böllerschützen in Schrezheim vorbei.

Weihnachten verbrachte ich gemeinsam mit meiner Familie bei uns daheim in Aalen. Eine wunderbare kurze Erholung und  besinnliche Tage.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag stand die traditionelle Weihnachtswanderung mit der JU Heidenheim auf dem Programm. Die Wanderung begann in Herbrechtingen und führte uns über das Eselsburger Tal zurück in die Gemeinde. Trotz mangelnden Schnees wanderten wir durch eine herrliche Landschaft.

Über ein ganz besonderes Jubiläum durfte sich am Dienstag, 27. Dezember, die Stadt Niederstotzingen freuen. Vor nunmehr 650 Jahren wurden der Gemeinde ihrer Stadtrechte verliehen. Ein ehrwürdiges Jubiläum, das großartig gefeiert wurde. Ein buntes Abendprogramm erfreute alle anwesenden Gäste, ob jung oder alt, auch meine Frau und mich. Auch an dieser Stelle noch einmal meine herzlichsten Glückwunsche. Einen Artikel zur Veranstaltung können Sie hier lesen.

Am Mittwoch und Donnerstag fanden einige Bürgergespräche statt, so traf ich unter anderem eine Vertreterin der ehrenamtlichen Initiative „Perspektive Hoffnung“, die sich für das Land Gambia einsetzt. Abends verabschiedeten wir Christian Baron aus der Jungen Union Ostalb. Mit nunmehr deutlich über 35 Jahren endet altersbedingt sein großartiges Engagement.

Am Freitag traf ich mich mittags zu einem Gedankenaustausch zum Thema Erneuerbare Energien bevor es am Nachmittag mit einem Freund auf eine Winterwanderung durch unsere Heimat ging. Wir wanderten von Ebnat über die Höhe nach Oberkochen und hatten vom Rodstein einen herrlichen Kochertalblick. Zum gemütlichen Ausklang ging es ins Rössle nach Niesitz.

Der Silvestermorgen begann für mich mit dem traditionellen Silvestergespräch der CDU Westhausen. Der Bürgersaal im Rathaus Westhausen war gut gefüllt mit gut 80 Gästen, die sich rege an den Diskussionen zu aktuellen politischen Themen beteiligten. Toller Start in den letzten Tag des Jahres. Artikel zur Veranstaltung finden Sie hier und hier.

Bevor ich nachmittags nach Berlin flog, nahm ich im Anschluss an die Pilgermesse in der Wallfahrtskirche St. Silvester in Westhausen am Prozessionsritt teil, er war wie immer nicht nur für die kleinen Gäste ein besonderes Erlebnis.

Den Silvesterabend verbrachte ich mit meiner Familie traditionell in Berlin. Nach einem guten Abendessen schauten wir uns das Feuerwerk von der Reichstagskuppel aus an. Für mich ging ein wirklich aufreibendes Jahr zu Ende. Das kommende Jahr wird sicher kein einfacheres werden, weshalb ich sehr froh darüber bin, dass ich es gemeinsam mit meiner Familie beginnen konnte.

Ihnen und Euch wünsche ich ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2017!

Herzliche Grüße

Ihr & Euer Roderich Kiesewetter

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Roderich Kiesewetter MdB
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